Früher als Frühstück

An meinem Erlebnis von heute früh lässt sich sehr gut der verteilte, aber sympathische Charakter des Pink Hostel erklären. Der zweite Teil ist einfach typisch Ghana.

(Man möge mir verzeihen, aber ich wollte schon immer mal im heftig.co-Style teasen – nur ohne Pathos) Ich hatte gestern mit der Köchin abgesprochen, dass ich bereits um 6:30 Uhr frühstücken durfte. Nur wusste davon heute morgen niemand mehr was. „Das geht nicht, es gibt erst Frühstück ab Sieben“, wurde ich belehrt. Irgendwann kam der Kellner durch die abgeschlossene Tür, und ehe er begriff, war ich schon hindurchgehuscht. Ich wollte nur irgendeinen Happen, „anything is fine, no problem.“ Darauf der Kellner: „The problem is that you have nothing to eat!“ Ich stellte mich auf ein Interview mit knurrendem Magen ein – aber wenig später stellte er mir lächelnd ein Omelette und frisch aufgebackene Brötchen hin. Teewasser war auch schon bereit. Auch wenn die Kommunikation untereinander im Pink Hostel manchmal nicht so rund läuft: Sie sind, wie alle Ghanaer, dann doch sehr nett, spontan und lösungsorientiert!

Dennoch hat die Episode ein paar Minuten gekostet, die ich dann auch zu spät in Nima ankam. Aber in Ghanaian Time war ich immer noch viel zu früh! Letztlich war ich den kompletten Arbeitstag an den beiden Wirkstätten von Nima e.V., aber das war aus mehreren Gründen ein echt guter Termin. Nummer Sieben hat mir die Tränen in die Augen getrieben. (Okay, ich lass das mit dem heftig.co-Kram in Zukunft – aber die Organisation ist echt spannend, dazu wird es auch noch was zu lesen/hören geben!)

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