Jamestown Fishermen

Über den Asphalt der Attah Mills High Street rollt der Verkehr. Die Straße führt geradewegs ins Zentrum der ghanaischen Hauptstadt Accra. Links steht der großzügige Palast des Chief, gegenüber das trutzige Fort, das noch vor nicht allzu langer Zeit als Gefängnis genutzt wurde. Als es gebaut wurde, hieß Jamestown noch „British Accra“. Folgt man der Seitenmauer des Forts, so erreicht man bald eine gemauerte Galerie. In weniger als hundert Metern Entfernung rollt die schwere Brandung des Atlantischen Ozeans gegen die Küste. Auf den Wellen tanzen hölzerne Kanus wie Nussschalen. Der schmale Streifen Land, der die Wellen vom Fort trennt, ist zugestellt mit dürftigen Wellblechhütten und unzähligen Kanus. Eine steinerne Treppe führt mit riesigen Stufen hinab in die Fischersiedlung von Jamestown.

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Mehr Fotos aus Accra gibt es in meinem Flickr-Album Ghana 2014. Der Eintrag im Reiselogbuch vom 9. Oktober 2014, dessen Eindrücke ich im Text schildere, heißt „Vom Meer in die Bubble“. Die restlichen Einträge aus Ghana findest du hier. Die Recherchereise nach Ghana wurde vom EU-Journalismusförderprogramm Beyond Your World in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle Akademie unterstützt.

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